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Pollen und Feinstaub ohne Chance! – 04/2015

Aufatmen bei Allergikern dank Kontrollierter Wohnungslüftung

Köln/Bietigheim-Bissingen im April 2015. „Saubere Luft“ besteht gemäß wissenschaftlicher Definition zu 78 Prozent aus Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,04 Prozent CO2 und knapp einem Prozent Edelgasen. In der Realität kommt dieser Idealzustand leider eher selten vor. So schweben beispielsweise einen Großteil des Jahres in unserer Atmosphäre eine Vielzahl an unterschiedlichsten Blütenpollen. Denn der Pollenflug beschränkt sich nicht nur – wie oft landläufig vermutet – auf den Frühlingsbeginn. Er beginnt bereits im Januar mit der Blüte von Hasel und Erle und zieht sich bis Ende Oktober, wenn nach einer langen Reihe der Flora-Vertreter schließlich auch noch die Brennessel blüht. Für viele der rund 15 % Allergiker in unserer Bevölkerung bedeutet das eine lange Leidenszeit mit tropfender Nase, Atembeschwerden und roten Augen. Je nach Anfälligkeit für eine oder mehrere Sorten von Blütenpollen können die Beschwerden dabei nahtlos ineinander übergehen oder auch über Monate immer wieder neu auftreten. Doch zumindest für den Aufenthalt in geschlossenen Räumen gibt es heutzutage eine intelligente Haustechnik, die äußerst effektiv für ein allergenfreies Klima sorgt: Kontrollierte Wohnungslüftung mit Pollenfilter.

Pollenallergiker sollten – abgesehen von medizinischen Gegenmaßnahmen – den Blütenstaub soweit es geht meiden. Im Freien ist das natürlich kaum möglich, sehr wohl jedoch in Innenräumen – und dort verbringen wir immerhin durchschnittlich 80 Prozent unserer Zeit. Diese allergenfreie Zone schaffen kontrollierte Wohnungslüftungssysteme mit Feinstaub- oder Pollenfiltern, welche die Partikelbelastung in der Raumluft auf ein Minimum senken. Die meisten modernen Lüftungssysteme lassen sich heutzutage preiswert mit solchen Spezialfiltern ausrüsten. Aus hygienischen Gründen sollte man jedoch darauf achten, dass Zu- und Abluft am Gerät separat gefiltert werden können.

Demgegenüber bedeutet die höchste Klasse A+ eine Primärenergieeinsparung von über 42 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Dieser Wert beinhaltet die Verrechnung des Stromaufwandes zur Betreibung der Ventilatoren mit der Einsparung der Heizenergie. Aus dem neuen ErP-Label ist auch ablesbar, wie leise das Lüftungsgerät im Aufstellraum arbeitet und wieviel Kubikmeter Luft es pro Stunde maximal fördern kann. Damit bietet das neue Label Verbrauchern eine gute Möglichkeit, sich schnell einen Überblick bzgl. Preis und Leistung zu verschaffen. Die für das einzelne Bauvorhaben sinnvollste Geräteklasse ist am besten nach den individuellen Anforderungen an Energierückgewinnung, Montageaufwand und Investitionsvolumen mit dem Fachmann abzuklären.

Doch diese smarte Haustechnik ermöglicht nicht nur Allergikern ein befreites Durchatmen daheim oder am Arbeitsplatz: Von einer kontrollierten Wohnungslüftung profitieren alle Nutzer, da sie aufgrund des kontinuierlichen Luftaustausches für ein stets gesundes Raumklima sorgt. Dadurch wird gerade in den hochdichten Gebäudehüllen moderner Energieeffizienzbauten verhindert, dass sich potenzielle Schadstoffe in der Luft anreichern können oder der CO2-Wert zu hoch wird. Im Gegensatz zum Lüften von Hand werden zudem Ruß- oder Staubpartikel aus der Außenluft grundsätzlich draußen gehalten, auch der Straßenlärm bleibt dank geschlossener Fenster außen vor. Und zu guter Letzt verringern diese Anlagen eine zu hohe Raumluftfeuchtigkeit im Winter. Das verhindert Bauschimmelschäden, die wiederum ein Grund für Allergien und Atemwegserkrankungen sein können. Es gibt sicherlich wenige Technologien für den Alltag, die eine so effiziente Gesundheitsprophylaxe betreiben.

Mehr zum Thema Wohnungslüftung erfahren Sie unter www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucherportal des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).