Medienpartner:

Home

Impressum

Kontakt

Energieeffizienz

 

Durch energiesparende Bauweise und moderne Lüftungstechnik lässt sich der Energieverbrauch eines Gebäudes deutlich verringern. Durch kontrollierte Wohnungslüftung sind selbst bei Neubauten, die der Energieeinsparverordnung (EnEv) entsprechen, bis zu 40%  Energieeinsparung möglich!

 

Eine kontrollierte Wohnungslüftungsanlage schafft nicht nur ein gesundes Raumklima, sondern macht sich auch in puncto Geldbeutel bezahlt: Systemabhängig lassen sich damit die Energie- und Heizkosten um bis zu 50 % senken.

 

 

 

 

 

Bedenkt man, dass rund ein Drittel des gesamten Energiebedarfs in Deutschland für das Beheizen von Gebäuden aufgebracht wird, zeigt sich hier das enorme Einsparpotential der Wohnungslüftung. Beim energiebewussten Bauen wie Sanieren sollte man daher nicht auf „halbem Wege“ stehen bleiben und die Wohnungslüftung vernachlässigen. Denn bei einer energetisch dichten Gebäudehülle sitzt man wie in einem Marmeladenglas. In einem solchen „Marmeladenglas“ müsste man in den Wohnräumen alle zwei Stunden - und das 24 Stunden am Tag – für ca. fünf Minuten die Fenster aufreißen, um einen ausreichenden Luftaustausch zu erhalten. Spätestens jetzt wäre man wieder bei dem beschriebenen Problem der Energieverluste angelangt.

 

Die einzige sinnvolle Lösung, um aus diesem Kreislauf von Energieverlust und schlechter Raumluftqualität „auszubrechen“, ist die kontrollierte Wohnungslüftung, insbesondere mit Wärmerückgewinnung. Im Gegensatz zur freien Fensterlüftung ermöglicht die Wohnungslüftung über Ventilatoren einen definierten Luftwechsel und damit die Gewährleistung des notwendigen Luftaustausches im Raum. Und dieser notwendige Luftaustausch liegt lt. Empfehlung des BDH bei einer Luftwechselrate von ca. 0,5/h. Das bedeutet, dass ungefähr alle zwei Stunden die gesamte Raumluft einmal erneuert werden sollte.

 

Grundsätzlich können mit einer Wohnungslüftung die Lüftungswärmeverluste bis zu 80% gesenkt werden bei gleichzeitigem Gewinn an Komfort und Lebensqualität durch die permanente Frischluftzufuhr.

 

Und noch ein interessanter Aspekt: Die Energieeinsparungen der Wohnungslüftung führen auch zu einer besseren Bewertung des Gebäudes im ab 2008 erforderlichen Energiepass.

 

Für den Hausbesitzer lässt sich dadurch der Wiederverkaufswert seiner Immobilie verbessern, für den Mieter stellt er eine wichtige Argumentations- und Orientierungshilfe dar bei seiner Mietentscheidung.

 

Experten-Tipp:

„Die Energieverluste eines Gebäudes werden in erster Linie beeinflusst durch die Dämmung der Außenwände und über die Lüftungswärmeverluste. Beispielsweise ist der gesamte Heizenergiebedarf bei einem Neubau bereits zur Hälfte durch die Lüftungswärmeverluste bestimmt. Diese Verluste können durch den Einsatz einer Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung erheblich reduziert werden. Je nach Gebäudeart ergibt sich dadurch eine Heizkostenersparnis von bis zu 40%.“

 

Dr. Lothar Breidenbach, Technischer Leiter des Bundesindustrieverbandes Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH).