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Weit transportierte Pollen verstärken Allergien

 

© Pixabay / silviarita

Eine Studie der Technischen Universität München belegt, dass der Klimawandel die Beschwerden von Pollen-Allergikern noch verstärkt. So wurden Pollen von Pflanzen in der Luft gemessen, die in der Region eigentlich gar nicht vorkommen.

Heuschnupfen hat sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt: Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. leiden rund 13 Millionen Menschen in Deutschland an Heuschnupfen. Als wären die Beschwerden nicht schon genug, macht auch der Klimawandel den Allergikern zu schaffen.

Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben belegt, dass die regionale Allergie-Saison durch Pollen von mehreren Hundert Kilometer entfernt blühenden Pflanzen verlängert werden kann. Daten von drei bayerischen Messstationen wurden dazu über 30 Jahre ausgewertet. Dort seien oft Pollen von Pflanzen aufgefangen worden, bevor diese in der Region blühten. „Das Phänomen an sich ist bekannt, aber bisher hatte noch niemand systematisch untersucht, wie häufig dies vorkommt“, sagte Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TUM. Zudem lassen die höheren Temperaturen die Pflanzen früher blühen.

Doch zumindest für den Aufenthalt in geschlossenen Räumen gibt es eine intelligente Haus-technik, die äußerst effektiv Allergene und Schadstoffe reduziert: Eine kontrolliere Wohnungslüftung. Pollen und Schadstoffe bleiben im integrierten Filtersystem hängen und können nicht ins Haus gelangen.

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