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Studie: Wie unsere Gewohnheiten die Raumluft beeinflussen

© Pexels / Karolina Grabowska

Die Art und Weise, wie wir leben, hat Auswirkungen auf die chemische Zusammensetzung der Luft in Innenräumen. Das untersuchten Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie. Da wir den Großteil unserer Zeit drinnen verbringen, spielt die Raumluftqualität eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit.

Der menschliche Körper kann die chemische Zusammensetzung der Luft in Innenräumen stark beeinflussen. Verschiedene Studien unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie zeigen, inwieweit wir die Luft in geschlossenen Räumen verändern können. Internationale WissenschaftlerInnen fanden heraus, dass wir durch unsere Haut und unseren Atem eine komplexe Mischung chemischer Substanzen abgeben, die mit der Wohnumgebung reagieren können.

Ein Beispiel ist Ammoniak, eine gasförmige Verbindung des Stickstoffs: „Wenn Kleidung auf unserer Haut reibt, geben wir winzige Hautflocken an die Luft ab. Je höher die Temperatur in einem Raum ist, desto mehr Ammoniak gibt die Haut ab,“ erklärt Jonathan Williams, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Chemie. Wird viel Ammoniak an die Luft abgegeben, verändern wir damit den pH-Wert der Oberflächen im Raum.

Großen Forschungsbedarf sehen die Forschenden beim Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung im Freien und dem Innenraumklima. Temperatur, Feuchtigkeit und chemische Stoffe im Raum können die Zusammensetzung der eindringenden Feinstaubpartikel verändern und so die Raumluftqualität beeinflussen.

Um stets ein gesundes Raumklima zu gewährleisten, empfiehlt die Initiative „Gute Luft“, regelmäßig zu lüften. Denn auch sogenannte VOC, flüchtige organische Verbindungen, die sich aus Baustoffen, Möbeln und Reinigungsmittel lösen können, sollten nach draußen abgeführt werden. Am besten gelingt das mit einer Lüftungsanlage. Diese lüftet automatisch, zuverlässig und filtert zudem Schadstoffe von außen, wie Feinstaub und Allergene.

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